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Amnesty International Gruppe Miesbach (1431)

Impressum




Gruppe Miesbach (1431)

Fall von Narges Mohammadi, IRAN


Der Fall


Narges Mohammadi: iranische Menschenrechtsverteidigerin und gewaltlose politische Gefangene

Seit einigen Jahren setzt sich die AI Gruppe Miesbach für die bekannte iranische Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi. Narges Mohammadi verbüsst eine 10-jährige Gefängnisstrafe wegen ihres friedlichen Einsatzes für Menschenrechte in ihrem Lande. So hat sie z.B. eine Organisation gegründet, die sich für die Abschaffung der Todesstrafe in Iran einsetzt. Dafür wurde sie wegen Gründung einer verbotenen Gruppierung zu 10 Jahren Haft verurteilt! Nach fadenscheinigen `Beweisen` (z.B. Interviews, die sie internationalen Medien gegeben hatte und nach einem Treffen zwischen ihr und der damaligen EU Aussenbeauftragte Catharine Ashton ist sie auch wegen `Versammlung und Verschwörung  gegen die nationale Sicherheit` und `Verbreitung von Propaganda gegen das System` zu einer weiteren Haftstrafe von 6 Jahren verurteilt worden. Dank der `Grosszügigkeit` der iranischen Strafgesetze, muss sie nur die längste Strafe von 10 Jahren verbüssen.

Ihre Aktivität für die Menschenrechte hat seit ihrer Inhaftierung nicht aufgehört.  Am 15. November 2019 brachen in mehr als 100 Städten in Iran Proteste gegen die Entscheidung der iranischen Regierung aus, den Benzinpreis zu erhöhen. Bei der brutalen Niederschlagung dieser friedlichen Proteste wurden 304 der friedlichen Demonstranten - darunter Kinder durch die Sicherheitskräfte getötet.
Im Dezember 2019 hat Narges Mohammadi im Frauentrakt des Evin Gefängnisses an einem friedlichen Sitzstreik teilgenommen, mit dem an diese Demonstranten erinnert werden sollte, die von den iranischen Sicherheitskräften getötet worden waren. Sie wurde dabei misshandelt,  unter Schlägen in ein Auto gezerrt und in ein anderes Gefängnis in Zanjan verlegt.

Seit August 2019 wird Narges Mohammadi (erneut) jeglicher Kontakt zu ihren Kindern verwehrt. Frau Mohammadi ist schwer krank und benötigt eine permanente fachärztliche Behandlung, die im Gefängnis nicht möglich ist.

Amnesty International wird weiterhin dafür kämpfen, dass diese tapfere, gewaltlose politische Gefangene umgehend und bedingungslos freigelassen wird und zurück zu ihrer Familie gehen kann.