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Amnesty International Gruppe Miesbach (1431)

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Gruppe Miesbach (1431)

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Aktion des Monats Mai 2026



Kuba: Sayli Navarro Álvarez


Sayli Navarro Álvarez ist Mitbegründerin der "Damen in Weiß" (Damas de Blanco). Die Bewegung wurde von Ehefrauen, Töchtern und anderen Verwandten der 75 politischen Gefangenen gegründet, die während des "Schwarzen Frühlings" 2003 inhaftiert wurden. Die "Damen in Weiß" leisten friedlichen Widerstand gegen die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden durch die kubanische Regierung.
Sayli Navarro Álvarez wurde im Zusammenhang mit Protesten im Juli 2021 festgenommen und zu acht Jahren Haft verurteilt. Sie ist die Tochter des Oppositionellen Félix Navarro, der selbst jahrelang in Haft war. Seit ihrer Kindheit erlebte sie die Folgen der staatlichen Repression gegen ihren Vater, dessen Aktivismus sie maßgeblich prägte.
Sayli Navarro Álvarez ist eine von vielen, die sich in Kuba willkürlich in Haft befinden, weil sie ihre Stimme gegen die Regierung erhoben haben. Die Behörden instrumentalisieren Gesetze, um Menschen zu kriminalisieren, die friedlich Kritik äußern.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den Präsidenten und fordern Sie ihn auf, dafür zu sorgen, dass Sayli Navarro Álvarez und alle anderen gewaltlosen politischen Gefangenen umgehend und bedingungslos freigelassen werden, da sie nur deshalb inhaftiert sind, weil sie friedlich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben.

Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch an:
Miguel Díaz Canel
President of Cuba
Hidalgo Esq. 6
Plaza de La Revolución
CP 10400, La Habana
KUBA

X: @DiazCanelB / E-Mail: despacho@presidencia.gob.cu

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Republik Kuba
I. E. Frau Juana Martínez González
Stavanger Str. 20
10439 Berlin

E-Mail: recepcion@botschaft-kuba.de




Iran: Ahmadreza Djalali

Der schwedisch-iranische Wissenschaftler und Arzt Ahmadreza Djalali ist seit 25. April 2016 im Iran inhaftiert. Im Juni 2025 war er wochenlang "verschwunden". Weder seine Familie noch seine Rechtsbeistände wussten, wo er ist und wie es ihm geht.
Ahmadreza Djalali wurde 2017 in einem grob unfairen Verfahren wegen "Verdorbenheit auf Erden" (ifsad fil-arz) zum Tode verurteilt: Ihm wurde vorgeworfen, er habe mit Israel zusammengearbeitet, was er bestreitet. Seine Inhaftierung ist willkürlich, da seine Rechte auf ein faires Verfahren massiv verletzt wurden.
Es besteht große Sorge, dass Ahmadreza Djalali im Geheimen hingerichtet werden könnte. Zudem ist er in der Vergangenheit nicht angemessen medizinisch versorgt worden, u. a. nach einem Herzinfarkt im Mai 2025, was zusätzlich um seine Gesundheit und sein Leben fürchten lässt.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an die Oberste Justizautorität und fordern Sie ihn auf, alle Pläne für die Hinrichtung von Ahmadreza Djalali zu stoppen, sein Todesurteil aufzuheben und ihn unverzüglich freizulassen. Dringen Sie darauf, dass Ahmadreza Djalali bis zu seiner Freilassung angemessen medizinisch versorgt wird und vor weiterer Folter und Misshandlung geschützt ist. Appellieren Sie zudem an ihn, ein offizielles Hinrichtungsmoratorium zu verfügen mit dem Ziel, die Todesstrafe ganz abzuschaffen.

Schreiben Sie in gutem Persisch, Englisch oder auf Deutsch an:
Gholamhossein Mohseni Ejei
c/o Embassy of Iran to the United Nations
Chemin du Petit-Saconnex 28
1209 Genf
SCHWEIZ

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Islamischen Republik Iran
S. E. Herrn Majid Nili Ahmadabadi
Podbielskiallee 67
14195 Berlin

Fax: 030 – 84 35 31 33 / E-Mail: info@iranbotschaft.de




Angola: Serrote José de Oliveira

Serrote José de Oliveira, auch bekannt als General Nila, wird nach wie vor willkürlich und ohne Anklage in Haft gehalten. Er ist ein Sprecher der UNTRA-Bewegung (Unidade Nacional para Total Revolução de Angola), die im Juli 2025 in der Hauptstadt Luanda einen landesweiten Taxistreik mitorganisierte. Serrote José de Oliveira filmte gemeinsam mit anderen Aktivist*innen den ersten Tag der Proteste. Als Männer, die laut Augenzeug*innen mit der Kriminalpolizei in Verbindung stehen, auf die Gruppe schossen, wurde er am linken Bein verletzt und anschließend festgenommen.
Seitdem befindet er sich in Gewahrsam. Seine Rechtsbeistände haben nur eingeschränkten Zugang zu seiner Fallakte, was befürchten lässt, dass er kein faires Verfahren erhält.
Kritische Stimmen werden in Angola regelmäßig unterdrückt. Serrote José de Oliveira wurde bereits mehrmals in Verbindung mit friedlichen Demonstrationen festgenommen. Er setzte sich vor seiner Inhaftierung für die Freilassung willkürlich inhaftierter Personen ein.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den Präsidenten und fordern Sie ihn auf, sicherzustellen, dass Serrote José de Oliveira unverzüglich freigelassen wird, falls er nicht umgehend einer international als Straftat anerkannten Handlung angeklagt und in einem fairen Verfahren vor Gericht gestellt wird.

Schreiben Sie in gutem Portugiesisch, Englisch oder auf Deutsch an:
Sr. João Lourenço
Presidente da República de Angola
c/c Sra. Sónia Veigas
Secretário-Geral do Presidente da República
Órgãos Auxiliares do Presidente da República
Palácio Presidencial, Rua 17 de Setembro
Cidade Alta, Luanda
ANGOLA

E-Mail: secretariageral@oapr.gov.ao

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Republik Angola
I. E. Frau Maria Isabel G. Godinho De Resende Encoge
Werderscher Markt 10
10117 Berlin

Fax: 030 – 24 08 97 12 / E-Mail: botschaft@botschaftangola.de